Die Zusammensetzung des Luftballons
Professor Michael Faraday stellte 1924 den ersten Luftballon her. Er benutzte nicht vulkanisiertes Gummi. Bereits ein Jahr später wurde seine Erfindung weiterverkauft. Heute werden Luftballons vulkanisiert, da sich die Haltbarkeit des Gummis dadurch erhöht. 1847 wurden das erste mal vulkanisierte Luftballons hergestellt. Gummi besteht aus Kautschuk, welches aus dem Kautschukbaum gewonnen wird. Die langen Polyisopren- Ketten des Kautschuks werden durch die Zugabe von Schwefel mit Druck und Hitze miteinander vernetzt. Dadurch entsteht ein äußerst elastisches Material. Außerdem klebt das Gummi danach nicht mehr zusammen. Dieser Vorgang wird Vulkanisierung genannt.
Gummi ist kompostierbar und weitestgehend unbedenklich für die Gesundheit. Für Latexallergiker ist er aber nicht geeignet. Bei der Herstellung des Ballons werden dem Gummi Weichmacher, Stabilisatoren und Alterungsschutzmittel zugesetzt. Einige Weichmacher stehen im Verdacht, krebserregend zu sein. Die in Lösungsmitteln enthaltenen Nitrosamine werden nach der Herstellung durch häufiges waschen wieder entfernt. Seit dem 1. September 2009 dürfen Luftballons nur noch mit dem Warnhinweis: Zum Aufblasen eine Pumpe verwenden! verkauft werden.
Es gibt aber auch Luftballons aus Kunststoff. Diese können ebenfalls mit Helium oder Luft befüllt werden. Diese Folienballons sind mit einer Metallbeschichtung ausgestattet. Dadurch können sie Kurzschlüsse in oberirdischen Stromleitungen verursachen.
Befüllt werden Luftballons mit Luft oder Helium. Wird Helium als Füllmittel verwendet, sollte man spezielle heliumtaugliche Produkte benutzen. Bei diesen ist die Außenhaut dicker. So wird die Auftriebskraft des Heliums erhalten.












